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In einem Interview sprach der österreichische Entwickler Peter Steinberger über seinen KI-Agenten OpenClaw, der autonom Aufgaben erledigt und nun zu OpenAI wechselt. Dies markiert einen Sprung zu echten KI-Assistenten und unterstreicht das Potenzial der österreichischen KI-Szene, die im Aufwind ist.
Künstliche Intelligenz verändert die Welt rasant, und Österreicher stehen mittendrin. Im ZIB 2-Interview vom 16. Februar 2026 sprach Peter Steinberger, ein brillanter Entwickler aus Oberösterreich, mit Armin Wolf über seinen KI-Agenten OpenClaw – ein Tool, das autonom Aufgaben erledigt und nun zu OpenAI wandert.
Steinberger beschreibt OpenClaw als "Geist am Computer", der per WhatsApp-Anweisungen E-Mails liest, Termine managt oder sogar Reisen bucht – inklusive Zahlung. Im Gegensatz zu ChatGPT, das primär Texte erzeugt, handelt OpenClaw selbstständig: Es klickt im Browser, greift auf lokale Daten zu und löst komplexe Aufgaben von A bis Z. Der Österreicher, der zuvor PSPDFKit für 100 Millionen Euro verkaufte, finanzierte das Projekt privat und hielt es open-source auf GitHub.
Trotz Hype betont Steinberger Verantwortung: Nutzer haften für Handlungen des Agenten, und OpenClaw läuft lokal ohne Cloud-Zwang – ideal für Datenschutz. Kritik an Sicherheitslücken weist er zurück: "Von allen Lösungen hat meines die wenigsten Probleme." Das Interview zeigt: OpenClaw markiert den Sprung zu echten KI-Assistenten, die den Alltag revolutionieren.
Steinberger, nun im Valley lebend, lehnte Milliarden-Angebote ab: "Ich möchte die Welt verändern, nicht nochmal eine Firma gründen." Im ORF-Gespräch warnte er vor KI-Weltherrschaft: "Nicht komplett ausschließen, aber jeder Schritt ist stoppbar." Seine Story unterstreicht Österreichs Potenzial: Aus Braunau-HTL-Absolvent wird globaler KI-Pionier.
Steinberger ist kein Einzelfall. Günter Klambauer, Professor an der JKU Linz, nennt OpenClaw einen "eleganten Problemlöser" und hebt die Linzer KI-Forschung hervor. Wien boomt mit Firmen wie Runtrip oder AIT, die maschinelles Lernen vorantreiben. Der ORF selbst veröffentlichte 2025 KI-Guidelines, um ethisch zu agieren.
Weitere Talente: Sepp Hochreiter (JKU), Erfinder von LSTM-Netzen, prägt globale Deep Learning. Oder Startups wie FortoTech, die KI für Logistik nutzen. Österreichs Vorteile? Starke Unis (TU Wien, JKU), EU-Förderung und Nähe zu Silicon Valley-Talenten wie Steinberger.
KI signalisiert Transformation: Agenten könnten Bürojobs übernehmen, Firmen mit Firmen-Agenten verhandeln. Positiv: Effizienzsteigerung, Freizeitgewinn. Risiken: Jobverdrängung, Prompt-Injection-Angriffe – doch Steinberger sieht trainierte Modelle als Schutz.
Regulierung braucht's: EU-KI-Gesetz balanciert Innovation und Ethik. Österreich könnte Vorreiter werden, mit Experten wie Steinberger als Brückenbauer.
Steinberger verkörpert österreichischen Erfindergeist: Von der HTL zur Weltbühne. Mit OpenClaw bei OpenAI könnte er Alltags-KI massentauglich machen. Für Österreichs Szene ist's ein Weckruf – investiert in Talente, bevor sie abwandern. Die Revolution ist lokal gestartet, global unterwegs.
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